Diamanten und Farbedelsteine werden oft in dieselbe Kategorie eingeordnet, folgen aber sehr unterschiedlichen Regeln. Den Unterschied zu verstehen ist der erste Schritt zu einem guten Kauf.
Weisse Diamanten: ein strukturierter Markt
Der Diamantmarkt ist inventarisiert und klassifiziert. Jeder Stein lässt sich mit den 4C beschreiben: Karat, Farbe, Reinheit und Schliff. Preislisten werden veröffentlicht, und das Angebot ist auf wenige grosse Produzenten konzentriert. Die bekannteste ist die Rapaport-Preisliste, die Referenz des Diamanthandels. Das macht Diamanten leicht vergleichbar, bedeutet aber auch, dass die Preise weitgehend von der Branche selbst bestimmt werden.
Farbedelsteine: Angebot und Nachfrage
Für Rubine, Saphire und Smaragde gibt es keinen einheitlichen Bewertungsstandard. Zwei Steine gleichen Gewichts können sich je nach Farbe, Herkunft, Behandlung und Schliffqualität enorm im Wert unterscheiden. Sie stammen aus vielen kleinen Minen, oft in abgelegenen Regionen. Das Angebot an feinen Steinen ist begrenzt, und die schönsten sind äusserst selten.
Deshalb belohnt der Markt für Farbsteine Wissen. Wer eine Farbe beurteilen, eine Behandlung erkennen und ein Laborzertifikat richtig lesen kann, hat einen echten Vorteil.
Was das für Sie bedeutet
- Vergleichen Sie Diamanten anhand ihrer Graduierungszertifikate.
- Beurteilen Sie Farbedelsteine nach Farbe, Herkunft und Behandlung, mit einem Experten an Ihrer Seite.
- Bevorzugen Sie die besten Qualitäten, die ihren Wert am besten gehalten haben.